Konzept Digitalisierung Lernförderung

Wie QIyou die Lernförderung im Rahmen von Bildung und Teilhabe digital abbildet – Rollen, Bausteine und Ablauf auf einen Blick.

Vorteile der Digitalisierung

Grafik: Rollensystem der QIyou-Digitalisierung mit den beteiligten Personengruppen
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Im Mittelpunkt stehen sechs Vorteile der Digitalisierung:

  • Rechte-/Rollensystem: flexible Erweiterung, hoher Datenschutz.
  • Live-Daten: Status auf Basis der eigenen Leserechte immer live sichtbar; automatisierte Workflows ohne Post oder Mail – ein Klick gibt den Prozess automatisch weiter; „Meine ToDos“ mit Checklisten, Prio-Stufe und Ampelsystem.
  • Datenqualität: strukturiert und valide; Kontaktdaten verifiziert, bereinigt und zuverlässig; 2-Faktor-Authentifizierung.
  • Gleichberechtigt: bürgernah, online in der „geübten“ Variante; barrierefrei im Gegensatz zu PDF – kein Ausdruck, kein Postversand; Sprache dynamisch; Online-Formulare „steuern“ die Fragen, leichte Nutzung über Wenn-Dann-Formulare.
  • Controlling: Datenpunkte erzeugen, automatisierte Controllinglisten, vernetzte Daten.
  • Evaluation: vernetzte Daten, Verbesserungspotenziale erkennen, Datenanalyse.

Rollen am Beispiel QIyou:

RolleAufgabe im Prozess
Schüler*inantragstellend, teilnehmend
Eltern / Betreuer*in / Vertrauenspersonantragstellend, teilnehmend
Lehrer*inantragstellend, bestätigend
Schulsozialarbeiter*inantragstellend, bestätigend
Schuleantragstellend, bestätigend, bewilligend (in Säule 1)
Schulamtbewilligend, Controlling
Jobcenterbewilligend (bei Bedarfsgemeinschaften), Controlling
Lernförderkraftdurchführend

Bausteine von QIyou: BuT Lernförderung

Grafik: Ablauf der Lernförderung im Bereich Bildung und Teilhabe mit QIyou
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Der Ablauf der Lernförderung in acht Schritten. Im Zentrum steht das QIyou-Portal mit Login (Evaluation, Controlling, Charts und Checklisten); Formulare funktionieren ohne Login. Beteiligte werden über neue Informationen automatisch benachrichtigt.

  1. Marketing (Lehrende, Stadtmarketing, Schulen, Website): QR-Code und Link, Code-Karte, Plakate und Flyer, Infowebsite.
  2. Beantragung 1 (Kinder, Jugendliche, Eltern, Schulsozialarbeit, Betreuer*innen): gleicher Weg für alle, unabhängig von der Art der Sozialleistung; intelligentes Online-Formular; barrierefrei ohne Drucker, Scanner oder Post; mehrsprachig.
  3. Bestätigung (Lehrende, Schulen, Schulsozialarbeit): Übersichtslisten nach Datum, Stufe und Fach; Einstufung der Dringlichkeit; ein Klick je Antrag, optional mit Text.
  4. Beantragung 2 (Kinder, Jugendliche, Eltern, Schulsozialarbeit, Betreuer*innen): Ergänzung je nach Verfahren um Detailinformationen, nur notwendige Daten; intelligentes Formular mit passenden Fragen zu Sozialleistungen.
  5. Bewilligung (Schulamt, bei Bedarfsgemeinschaften Jobcenter): Übersichtslisten nach Schule und Datum; Information geht automatisch an Antragstellende; Checklisten mit Ampelsystem.
  6. Matching (Kind und Anbieter): Auswahlliste passender Angebote und Kontaktaufnahme im System; Bewertungen der Anbieter; einfaches Online-Bewerbungsverfahren; strukturierte Daten zu Lernförderkräften.
  7. Durchführung und Abrechnung (Anbieter): hohe Motivation durch schnelle Bearbeitung; Übersicht der Lernthemen, optional durch die Lehrkraft; Datenpunkte zu Zufriedenheit, Qualität und vollständiger Teilnahme; Feedback nach Beendigung und einfache Bewilligung der Weiterführung; automatisierte Abrechnung, ggf. Schnittstellen zu Sodexo; Übersicht der Honorare nach Person, Schule, Stufe und Fach.
  8. Controlling und Evaluation (Ämter, Behörden): Checklisten mit Prio-Stufen und Ampelsystem; Datenvisualisierung und Charts; Qualitäts- und Budgetcontrolling; Auswertung nach allen Datenschnitten und Soziodemografika; Auswertungen zur Wirkung der Lernförderung.

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Mehr Hintergrund: Ausführliche Informationen zu Themenfeldern, Anspruchsgruppen und Prozessen finden Sie auf der Seite Bildung und Teilhabe.